Du hast
Angst vor langen Gassen,
vor
menschenleeren Abenden,
und vor Straßen
ohne Fußgänger.
Du hast
Angst vor Motorrädern und Fahrrädern,
die ziellos in schmalen Wegen herumfahren.
Vor dem
Hupen der Autos,
welche an
einem heißen Sommertag vor deinen Füßen bremsen.
Und du
siehst nur die Gesichter derjenigen,
in wessen
Augen die Nächstenliebe leuchtet.
Als Frau
hast du kleine Ängste,
so groß wie
alle Ungerechtigkeiten,
die dich
wegen deiner Weiblichkeit verurteilen.
Und du bist
immer die Schuldige.
Dieses
Gedicht habe ich aus dem Persischen übersetzt. Es ist im Internet anonym veröffentlicht
worden.
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